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Gießkannenprinzip vs. Risikomanagement

Erstellt am: 25.01.2018
Autor: Dr. Wolfgang Nedvidek
Sie kennen das Gießkannenprinzip? Sie stehen mit einer Gießkanne Wasser im Garten und gießen so, dass jedes Stück Erde gleichviel Wasser bekommt, ungeachtet dessen, ob der Boden durch die Sonne ausgetrocknet ist oder im Schatten lag und noch relativ feucht ist.

Risikomanagement hält dagegen: Hier werden Vorgänge in kritischere und weniger kritische unterschieden. Die kritischen Vorgänge erhalten mehr Ressourcen (Zeit, Mitarbeiter, Geld) als die weniger kritischen. Die Ressourcen werden so effektiver verteilt.

Mit diesem vereinfachten Vergleich nahm der Referent im Webinar: Risikomanagement von der Identifizierung zur Überwachung den Einstieg ins Risikomanagement.

Nach Behandlung von Fragen wie "Ist Risikomanagement notwendig?" und "Wozu ist Risikomanagement gut?" wurden die Inhalte der ICH Q9 Qualitätsrisikomanagement anhand von vielen praktischen Beispielen erläutert. Dabei wurden die Fehlerbaumanalyse (FTA) zur Risikoidentifizierung und die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) zur Risikoanalyse im Detail besprochen.

Informationen zur Risikoüberwachung, Risikokommunikation, Dokumentation und zu den zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten des Risikomanagements rundeten das Webinar ab.

Die Teilnehmer wirkten bei den praktischen Beispielen interaktiv über den Chat mit und konnten auch während des Webinars Fragen an den Referenten stellen.

Eine Frage im Rahmen der Risikoüberwachung und der durchzuführenden Prüfung, ob die Faktoren und Risikobewertungen noch gültig sind, war:

Frage: Definiert man den Überwachungszeitraum individuell?

Antwort: Ja, den Überwachungszeitraum muss man für jeden Vorgang individuell festsetzen, da dieser von der Häufigkeit des Vorgangs abhängt. Geht es zum Beispiel um einen Teilschritt einer Herstellung eines Produktes, kommt es darauf an, wie häufig dieses Produkt hergestellt wird. Wird das Produkt z.B. nur zweimal im Jahr hergestellt, hat man nach einem Jahr möglicherweise noch nicht genügend Erkenntnisse dahingehend erhalten, ob die Bewertungen noch gültig sind. Wird das Produkt aber zweimal pro Woche hergestellt, hat man eventuell schon nach 6 Monaten ausreichend Informationen gesammelt.


Vielen Dank an alle Teilnehmer für das Feedback zum Webinar, das direkt im Webinarraum am Ende des Webinars oder im Nachgang auf unserer Webseite eingegeben werden konnte. Hier einige Rückmeldungen auf die Frage „Was hat Ihnen persönlich gut gefallen?“

  • Als Einsteiger in das Thema war das Webinar sehr hilfreich
  • Nachvollziehbare Struktur
  • Die Beispiele haben für das Verständnis sehr geholfen
  • Präsentation als Webinar

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