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Betäubungsmittel im pharmazeutischen Großhandel

Erstellt am: 03.11.2021
Autor: Reinhard Schnettler, Letzte Änderung: 07.01.2022
Das Webinar Betäubungsmittel im pharmazeutischen Großhandel hatte zwei Module und fand am 26.10. und 28.10.2021 statt. Im Zentrum standen die relevanten Hintergrundinformationen und gesetzliche Grundlagen beim Großhandel mit Betäubungsmitteln.

René Marrek aus Berlin beantwortete kompetent und praxisnah eine Vielzahl von Fragen zum Thema Betäubungsmittelverkehr.

Die Teilnehmerinnen konnten optional eine online Erfolgskontrolle inklusive Zertifikat absolvieren.

Hier einige ausgewählte Fragen:

Frage: Müssen Transportunternehmen für den Transport von Betäubungsmitteln speziell qualifiziert werden oder ist eine Qualifizierung für den Arzneimitteltransport gemäß GMP/GDP guidelines ausreichend? Falls eine spezielle Qualifizierung erforderlich ist, wie muss diese erfolgen?
Antwort: Nein, denn gewerbliche Beförderer sind von der Erlaubnispflicht nach BtMG ausgenommen. Also müssen keine Vorschriften des BtMG beachtet werden. Dies gilt auch für den Transport außerhalb Deutschlands. Allerdings können andere Länder wie Frankreich davon abweichende Vorschriften haben.


Frage: Müssen mit Transportunternehmen für den Transport von Betäubungsmitteln spezielle Technical Agreements abgeschlossen werden- oder sind Technical Agreements für den Arzneimitteltransport gemäß GMP/GDP guidelines ausreichend? Falls spezielle Vereinbarungen erforderlich sind, welche sind das?
Antwort: Prinzipiell sind keine speziellen Technical Agreements erforderlich.


Frage: Wer ist nach BtM-Recht für die transportierten BTM während des Transports (ggf. mit Import) verantwortlich? Das Transportunternehmen selbst, der Auftraggeber oder der Importeur (falls vom Auftraggeber abweichend)?
Antwort: Die Verantwortlichkeit verbleibt beim Auftraggeber. Geht es um den Verlust der Ware sind jeweilige Regelungen für die Verantwortlichkeit des eingetretenen Schadens im VAV zu treffen, jedoch verbleibt die Verantwortung für Aufzeichnungs- und Meldepflichten beim Auftraggeber, hier insbesondere bei der Verantwortlichen Person für den Betäubungsmittelverkehr.


Frage: Wenn Lieferung außerhalb der vereinbarten Lieferzeiten, z. B. nach Dienstschluss erfolgt, muss diese dann angenommen werden? Wer trägt dann die Verantwortung?
Antwort: Nein. Der Beförderer ist für die Ladung selbst verantwortlich und ist damit auch für alle Aspekte der Transportsicherung zuständig. Der Erlaubnisinhaber, an den die BtM geliefert werden, sollte aber Regelungen treffen, wie damit umzugehen ist. Entsprechendes Vorgehen sollte in eine SOP aufgenommen werden (z.B. rechtzeitige Information seitens des Beförderers, damit u. U. die Warenannahme dennoch sichergestellt werden kann).


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