Paketangebot
GMP.KI

GMP.KI – KI-Kompetenz für die Pharma-Praxis

Von KI-Tools und Compliance bis zum eigenen KI-Agenten

  • Vier praxisorientierte Webinare für den sicheren Einsatz von KI in Pharma und GMP
  • ChatGPT, Claude, Perplexity und Microsoft Copilot praxisnah kennenlernen und einsetzen
  • Regulatorische Anforderungen verstehen und KI-Anwendungen sicher gestalten
  • Eigene KI-Assistenten und Copilot Agents Schritt für Schritt konfigurieren

KI verstehen, sicher einsetzen und für die eigene Praxis nutzbar machen

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt in der Pharmaindustrie – von der Recherche und Dokumentation über das Wissensmanagement bis hin zu spezialisierten KI-Assistenten für konkrete Aufgaben. Doch mit den neuen Möglichkeiten entstehen auch neue Fragen: Welches KI-Tool eignet sich wofür? Welche regulatorischen Anforderungen müssen berücksichtigt werden? Und wie lassen sich eigene KI-Assistenten sinnvoll und sicher in bestehende Prozesse integrieren?

Das Webinarpaket „KI in der Pharma“ verbindet diese Themen zu einer praxisorientierten Lernreise. In vier aufeinander abgestimmten Modulen lernen Sie zunächst wichtige KI-Tools und ihre Einsatzmöglichkeiten im GMP-Alltag kennen. Anschließend beschäftigen Sie sich mit den regulatorischen Anforderungen und der KI-Compliance im GxP-Umfeld. Darauf aufbauend erfahren Sie, wie Sie eigene KI-Assistenten mit ChatGPT und Perplexity konfigurieren und schließlich spezialisierte Agents mit Microsoft Copilot erstellen.

Dabei steht nicht allein die Technologie im Mittelpunkt. Entscheidend ist die Frage, wie KI im pharmazeutischen Arbeitsalltag sinnvoll, sicher und verantwortungsvoll eingesetzt werden kann.
So entwickeln Sie Schritt für Schritt das Wissen, um KI-Anwendungen fundiert zu beurteilen, geeignete Tools auszuwählen und konkrete Einsatzmöglichkeiten für Ihr eigenes Unternehmen zu erschließen.

Vier Module – eine praxisorientierte Lernreise

KI.1 – KI-Tools im GMP-Alltag sicher einsetzen

  • ChatGPT, Claude & Perplexity praxisnah nutzen
    Welche KI eignet sich für welche Aufgabe? Im ersten Modul lernen Sie die Funktionsweise generativer KI kennen und vergleichen die Stärken von ChatGPT, Claude und Perplexity für unterschiedliche GMP-Anwendungsfälle.
    Anhand konkreter Live-Demos erfahren Sie, wie KI beispielsweise bei SOP-Reviews, Abweichungsanalysen, der Auditvorbereitung und regulatorischen Recherchen unterstützen kann. Gleichzeitig lernen Sie typische Risiken und Grenzen kennen und erfahren, wie Sie mit einem strukturierten Prompting-Framework bessere Ergebnisse erzielen.
    Ihr Mehrwert: Sie können KI-Tools gezielter auswählen, bessere Prompts formulieren und KI-Ergebnisse kritisch beurteilen.

KI.2 – KI-Compliance im GMP-Umfeld

  • EU AI Act, Annex 22 und regulatorische Anforderungen sicher umsetzen
    Wie lässt sich KI einsetzen, ohne regulatorische Anforderungen aus dem Blick zu verlieren? Das zweite Modul betrachtet den Einsatz künstlicher Intelligenz aus der Compliance- und GxP-Perspektive.
    Sie lernen die wesentlichen Anforderungen des EU AI Act kennen und erfahren, welche Bedeutung Annex 11 und der Annex-22-Entwurf für KI-Anwendungen im pharmazeutischen Umfeld haben. Themen wie Risikoklassifizierung, Validierung, Datenqualität, Human Oversight, Governance und Audit Readiness werden dabei in einen praktischen Zusammenhang gebracht.
    Ihr Mehrwert: Sie können regulatorische Anforderungen besser einordnen, Risiken bewerten und zentrale Bausteine für eine strukturierte KI-Governance ableiten.

KI.3 – Eigene KI-Assistenten für GMP und Pharma erstellen

  • ChatGPT & Perplexity Schritt für Schritt konfigurieren
    Vom Anwenden zum Gestalten: Im dritten Modul lernen Sie, wie Sie eigene KI-Assistenten für konkrete pharmazeutische Aufgabenstellungen konfigurieren.
    Am Beispiel von ChatGPT erfahren Sie, wie ein spezialisierter Assistent mit eigenem Systemprompt, definierten Regeln und einer eigenen Wissensbasis aufgebaut werden kann. Mit Perplexity lernen Sie zusätzlich, themenspezifische Recherche-Assistenten einzurichten und eigene Dokumente mit quellenbasierter Recherche zu verbinden.
    Praxisbeispiele wie ein GMP-FAQ-Assistent und ein Regulatory-Intelligence-Assistent zeigen, wie sich aus allgemeinen KI-Werkzeugen spezialisierte Helfer für den Arbeitsalltag entwickeln lassen.
    Ihr Mehrwert: Sie verstehen den Aufbau spezialisierter KI-Assistenten und können eigene Anwendungsfälle strukturiert konfigurieren, testen und optimieren.

KI.4 – Microsoft Copilot Agents für die Pharma-Praxis

  • Eigene KI-Agenten mit Unternehmenswissen konfigurieren
    Im vierten Modul rückt die Integration von KI in die Microsoft-365-Unternehmensumgebung in den Mittelpunkt. Sie lernen, wie spezialisierte Copilot Agents erstellt und mit definiertem Unternehmenswissen verbunden werden können.
    Schritt für Schritt erfahren Sie, wie Sie mit dem Microsoft Agent Builder einen eigenen Agenten konfigurieren, SharePoint-Inhalte und Dokumente als Wissensquellen einbinden, Instruktionen formulieren und Zugriffsrechte berücksichtigen. Besonders praxisnah wird es anhand zweier konkreter Szenarien: einem SOP Q&A Agent, der Fragen auf Basis vorhandener SOPs beantwortet, und einem SOP-Erstellungs-Agent, der bei Entwurf und Überarbeitung pharmazeutischer SOPs unterstützt. Ein Ausblick auf Copilot Studio zeigt darüber hinaus Möglichkeiten für komplexere Anwendungen und Workflows.
    Ihr Mehrwert: Sie lernen, wie Microsoft Copilot Agents mit Unternehmenswissen verbunden und für konkrete pharmazeutische Anwendungsfälle konfiguriert werden können.

Vom ersten Prompt zum eigenen KI-Agenten

Die vier Module bauen thematisch aufeinander auf und begleiten Sie durch unterschiedliche Entwicklungsstufen des KI-Einsatzes:

KI verstehen & anwenden → Compliance sicherstellen → eigene KI-Assistenten konfigurieren → KI-Agenten mit Unternehmenswissen verbinden

Sie können dadurch nicht nur einzelne Tools besser bedienen, sondern entwickeln ein umfassenderes Verständnis dafür, wie KI im regulierten pharmazeutischen Umfeld sinnvoll eingesetzt und weiterentwickelt werden kann.

Das macht das Paket besonders

  • Praxis statt reiner KI-Theorie:
    Die Inhalte werden konsequent auf typische Fragestellungen aus Pharma und GMP übertragen.
  • Vom Anwender zum Gestalter:
    Sie lernen nicht nur, vorhandene KI-Tools zu bedienen, sondern entwickeln das Verständnis, eigene Assistenten und Agents für konkrete Aufgaben zu konfigurieren.
  • Compliance von Anfang an mitgedacht:
    Datenschutz, regulatorische Anforderungen, Human Oversight und Governance werden nicht als Randthemen behandelt, sondern begleiten die praktische Anwendung.
  • Konkrete Anwendungsszenarien:
    SOPs, Audits, Abweichungen, regulatorische Recherche, Wissensmanagement und Regulatory Intelligence machen die Möglichkeiten von KI unmittelbar greifbar.
  • Vier Module mit klarer Progression:
    Die Reihe führt von den Grundlagen der Anwendung über regulatorische Sicherheit bis zur Konfiguration eigener KI-Lösungen.

Module im Überblick

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  • KI-Tools im GMP-Alltag sicher einsetzen (KI.1)
  • KI-Compliance im GMP-Umfeld (KI.2)
  • Eigene KI-Assistenten für die Pharma-Praxis erstellen (KI.3)
  • Microsoft Copilot Agents für die Pharma-Praxis (KI.4)

Aktuell buchbare Termine

Lassen Sie uns gemeinsam KI für Sie nutzbar machen.

Ob ChatGPT, Libratech AI oder spezialisierte KI-Anwendungen: Wir zeigen Ihnen, wie Sie KI-Tools sinnvoll in Ihren Arbeitsalltag integrieren. Gemeinsam entwickeln wir Ihren individuellen KI-Assistenten – abgestimmt auf Ihre Prozesse, Ziele und Teams.
Profitieren Sie von praxisnaher Beratung, flexiblen Umsetzungskonzepten und unserer Erfahrung mit verschiedenen KI-Modellen.

KI in der Pharma – Die wichtigsten Fragen & Antworten

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Grundlagen und Kontext

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Regulatorische Anforderungen und Compliance

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KI Tools und GMP-Dokumentation

 

  • Was ist der Unterschied zwischen klassischer und generativer KI?

Klassische KI basiert auf festgelegten, regelbasierten Systemen für spezifische Aufgaben. Generative KI hingegen nutzt maschinelles Lernen, um auf Basis von Daten Muster zu erkennen und Inhalte zu erzeugen – etwa durch Sprachmodelle wie ChatGPT.

  • Was sind Large Language Models (LLMs) und wie funktionieren sie?

LLMs sind KI-Modelle, die auf riesigen Textmengen trainiert wurden. Sie sagen das nächste Wort in einer Textsequenz vorher, können so Texte generieren, Fragen beantworten oder Inhalte zusammenfassen. Bekannte Beispiele: GPT-4, Claude 3, Gemini.PT.

  • Was ist Prompt Engineering und warum ist es so wichtig?

Prompt Engineering ist das gezielte Formulieren von Eingaben (Prompts), damit die KI das gewünschte Ergebnis liefert. Klare, kontextbezogene Anweisungen führen zu besseren und zuverlässigeren Ergebnissen.

  • Ist generative KI zuverlässig?

Nicht immer. Die Modelle arbeiten probabilistisch und können „halluzinieren“, also falsche Inhalte erzeugen. Deshalb ist die menschliche Prüfung entscheidend. Auch Trainingsdaten, Kontextfenster und Tokenanzahl beeinflussen die Qualität.

  • Welche Datenschutzrisiken bestehen bei Tools wie ChatGPT?

ChatGPT speichert Eingaben in US-amerikanischen Servern und nutzt sie ggf. zu Trainingszwecken. Daher sollten keine sensiblen oder personenbezogenen Daten eingegeben werden. Datenschutzkonforme Alternativen wie Libra AI werden empfohlen.

  • Was sind geeignete Anwendungsbereiche für KI in der Pharma?

Erstellung und Prüfung von SOPs

Schulungsunterlagen in mehreren Sprachen

Qualitätsdatenanalyse

Audit-Vorbereitung

Unterstützung bei der Forschung & Entwicklung (z. B. Molekülstrukturen, Synthesewege)

  • Warum ist die generative KI für die Pharmaindustrie interessant?

Weil sie u. a. bei SOP-Erstellung, Berichten, Übersetzungen oder im Qualitätsmanagement unterstützen kann. Sie analysiert Daten, erstellt Texte und erleichtert repetitive Dokumentationsaufgaben – immer mit menschlicher Kontrolle.

  • Wie kann man mit KI-Tools wie ChatGPT effektiv kommunizieren?

Indem man klare Rollen, Aufgaben, Ziele, das gewünschte Format und ggf. die Tonalität vorgibt. Beispiel: „Erstelle eine Liste von drei Vorteilen von KI im QA-Bereich, jeweils mit kurzer Erklärung.“

 

  • Welche KI-Anwendungen gelten laut EU AI Act als Hochrisiko-KI in der pharmazeutischen Industrie?

Hochrisiko-KI umfasst Systeme, die direkten Einfluss auf Patienten haben, z. B. zur medizinischen Diagnose, Dosisanpassung, in klinischen Studien oder automatisierten Freigabeprozessen. Diese Systeme erfordern eine Konformitätsbewertung und müssen registriert werden.

  • Ab wann wird eine generative KI wie ChatGPT als Hochrisiko eingestuft?

Sobald generative KI automatisiert in Prozesse mit Patienteneinfluss oder regulatorischer Relevanz eingebettet wird (z. B. in Zulassungsdokumentationen oder Freigaben), fällt sie in die Hochrisiko-Kategorie – auch wenn die Technologie an sich als General Purpose AI gilt.

  • Welche Kennzeichnungspflichten bestehen für KI-generierte Inhalte?

Inhalte, die vollständig von KI generiert wurden, insbesondere Bilder und Videos, müssen klar mit „KI-generiert“ oder „AI generated“ gekennzeichnet werden. Bei Texten besteht aktuell keine gesetzliche Pflicht, solange eine redaktionelle Prüfung durch den Menschen erfolgt.

  • Muss jedes Unternehmen einen KI-Beauftragten benennen?

Noch ist es nicht gesetzlich verpflichtend, wird aber empfohlen. Der KI-Beauftragte überwacht die Einhaltung regulatorischer Vorgaben, koordiniert Schulungen und dokumentiert Risiken und Anwendungen.

  • Wie kann man die Nutzung von KI im Unternehmen dokumentieren?

Empfohlen wird die Erstellung eines internen KI-Registers oder einer Geräteliste: Welche Tools werden genutzt? Von wem? Für welchen Zweck? Dazu gehört eine Risikobewertung pro Anwendung.

  • Was gilt für die Nutzung von KI in der Schweiz?

Die Schweiz ist nicht Teil der EU, jedoch wird empfohlen, sich an der EU-Verordnung zu orientieren – vor allem bei Zusammenarbeit mit europäischen Partnern. Schweizer KI-Systeme sollten ebenfalls datenschutzkonform sein.

    • Welche Rolle spielt der Mensch bei der Nutzung von KI?

    Der Mensch bleibt zentral. Solange er Inhalte prüft und Entscheidungen verantwortet, gilt das Risiko als begrenzt. Vollautomatisierte Entscheidungen erfordern dagegen umfangreiche Prüfungen und Validierungen.

    • Wann ist eine Validierung von KI-Systemen in der Pharma zwingend notwendig?

    Wenn die KI Teil eines automatisierten Prozesses ist, der regulatorischen oder patientenbezogenen Einfluss hat. Dann sind Validierung, Audit Trail und ggf. Konformitätsbewertung notwendig.

    • Was ist bei der Nutzung von Tools wie Microsoft Copilot oder DeepL zu beachten?

    Diese Tools enthalten oft versteckte KI-Funktionen. Die Datenverarbeitung (z. B. Cloud oder lokal) muss mit der IT abgestimmt werden, um Datenschutzrisiken zu vermeiden. Auch sie sollten ins KI-Register aufgenommen werden.

    • Was ist der Unterschied zwischen generativer KI und Recherche-KI-Tools?
      Generative KI wie ChatGPT erstellt Texte und Bilder, hat aber begrenzte Trainingsdaten. Recherche-KI-Tools wie Perplexity recherchieren aktuelle Informationen im Internet. 

    • Warum sollte man deutsche oder europäische KI-Plattformen anstelle von OpenAI nutzen?
      Deutsche und europäische Plattformen sichern zu, dass die Daten datenschutzkonform behandelt werden und nicht für Trainingszwecke verwendet oder in die USA übertragen werden, was für Unternehmen wichtig ist. 

    • Werden meine Daten auch in der kostenlosen Version der europäischen KI-Tools für Trainingszwecke verwendet?
      Nein, auch in den kostenlosen Versionen der vorgestellten europäischen Plattformen gelten die Zusicherungen zum Datenschutz, dass die Daten nicht für Trainingszwecke verwendet werden. 

    • Was sind “Assistenten” (oder “Agenten”, “Custom GPTs”, “Bots”) in Bezug auf KI-Tools und wozu dienen sie?
      Assistenten sind konfigurierte KI-Systeme für spezifische Aufgaben, die beispielsweise bei der Überprüfung von SOPs helfen können. Sie werden mit unternehmensspezifischen Daten trainiert, um präzisere Ergebnisse zu liefern. 

    • Macht es einen Unterschied, ob ich lange, detaillierte Prompts oder kurze, prägnante Prompts verwende?
      Für Sprachmodelle sind detaillierte Prompts mit klaren Anweisungen besser, um spezifische Ergebnisse zu erhalten. Bei Recherche-KIs ist es wichtig, genügend Kontext für die gewünschte Recherche zu geben. Mehrere Fragen in einem Prompt können die KI verwirren. 

    • Wie kann ich sicherstellen, dass eine KI im GMP-Bereich zuverlässige Ergebnisse liefert und wie validiert man diese?
      Durch die Konfiguration von Assistenten mit relevanten Regularien und Templates und die Nutzung des RAC-Systems (Retribal Augmented Generation) kann man sicherstellen, dass die KI nur auf freigegebenen Daten arbeitet. Es ist immer eine menschliche Überprüfung der Ergebnisse notwendig. 

    • Welche KI-Tools werden im Modul 4 des Kurses konfiguriert?
      Im Modul 4 werden KI-Assistenten in Langdoc, Libra oder OpenAI konfiguriert. Es wird empfohlen, sich vorab einen Test-Account bei einem dieser Anbieter zuzulegen. 

    • Wie kann ich im Unternehmen den Umgang mit KI regulieren und welche Kompetenzen sind wichtig?
      Erstellen Sie eine Inventarliste aller KI-Systeme, führen Sie eine Risikobewertung durch, schulen Sie die Mitarbeiter im Umgang mit KI und berücksichtigen Sie den Betriebsrat. 
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